Pimp my brain

aktuell: mein hitchhiking-trip durch die usa 

New York Bilder Tag 1&2

Sorry für die lange Pause hier. Ich bin wieder gut in Deutschland angekommen und musste erst einmal Alles sacken lassen. Wie ihr mitbekommen habt bin ich mit der Berichterstattung nicht weiter als Chicago gekommen. 

Damit ihr nicht noch länger warten müsst gibt es jetzt ein paar Bilder von den ersten beiden Tagen New York. Ich hoffe ihr könnte es genießen.

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USA Tag 11 - Chicago Tag 2

Nach einer ordentlichen Mütze Schlaf kroch ich aus dem Hochbett, bewegte mich ins Bad und ab zum Frühstück. Ich bin ja wirklich nicht anspruchsvoll, aber das Frühstück war, für ein 40$ Hostelzimmer dürftig. Zur Auswahl stand: Toast, F(r)ischkäse, eine undefinierbare Marmelade, Butter, Cornflakes, Milch und O-Saft. Aber vielleicht hatte ich einfach zu hohe Erwartungen.
Der Regen verzog sich glücklicherweise kurz nach dem Frühstück und so konnte auch dieser Tag so richtig starten.

Auf dem Plan stand, sich mit Aurelien zu Treffen. Aurelien habe ich in den Schweizer Alpen bei einem meiner Winterausflüge kennengelernt. Und was macht ein verrückter Franzose? Er fährt mit dem Fahrrad von der Westküste durch das ganze Land rüber zur Ostküste. Verrückt, aber ich glaube er hatte und wird noch eine ziemlich geile Zeit haben.
Ich traf mich also mit ihm in der Wohnung seines Freundes, in der ich freundlicherweise auch die nächste Nacht verbringen durfte. Kurz darauf machten wir uns auf in die Stadt Richtung Millenium Park, welcher an der Nord-Westlichen Ecke vom Grant Park zu finden ist. Hauptattraktion des Parks ist eine Bohne. Richtig, eine Bohne. Keine gewöhnliche, sondern eine überdimensionale Skulptur in Form einer Bohne, deren Oberfläche an allen nicht vorhandenen Ecken und Kanten spiegelt. Ziemlich gigantisch und imposant wenn man davor bzw. darunter steht und sich alles um einen herum spiegelt.

Nach einem kleinen Mittagssnack ging es nach Norden, immer die "Magnificent Mile" entlang, bis zum Oak Street Beach. Eine Runde chillen und ein kühles Blondes und wir liefen am Ufer entlang zurück zum Apartment.

Lasst mich erst eins und dann ein paar weitere Worte zum Apartment verlieren:

GEIL
Ein paar Blocks südlich vom "Loop", an der süd-westlichen Ecke vom Grant Park liegend, grinst einen dieses Apartmenthaus nur so an. Hat man eins Apartment im 23. Stock, hat man nicht nur einen guten Blick auf den hauseigenen beheizten Pool, sondern auch eine schöne Aussicht auf den See, den Hafen, den Park und auf Teile des Zentrums. Ich habe es mir nicht nehmen lassen ein paar Runden im Pool schwimmen zu gehen. Etwas sehr angenehmes nach so einem "Wandertag". Was Shelby (der Gastgeber) für diese 3-Zimmer-Wohnung zahlt möchte ich allerdings nicht wissen.

Zum Abendbrot gab es leckere Hotdogs und ein 12%iges Bier. Anschließend ging es zum John Hancock Building. Eines der höchsten Gebäude mit einer Bar im 96. Stockwerk. In der Bar angekommen genossen wir die gigantische Aussicht auf die nun so klein wirkende Stadt mit ein paar Bierchen, direkt am Fenster mit Blick auf die Innenstadt.

Foto

Auf dem Weg zurück zum Apartment wurden wir gefühlte 200 Meter vor dem Hauseingang von einem plötzlichen Wolkenbruch überrascht. Super Sache, da konnte ich mir die Dusche sparen, da wir auf diesen 200 einmal komplett durchgeweicht wurden. Das sind dann solche Momente, in denen man es schätzt, dass so ziemlich jede Wohnung in der USA einen Trockner besitzt.

Next up: LA

Posted from Chicago, IL

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USA Tag 10 - Chicago

So trüb wie mich Milwaukee entlassen hat, so sonnig hat mich Chicago empfangen. Nach einer Zwei-Stunden-Bussfahrt ging es erstmal in Richtung Grant Park, um mir die "Buckingham Fountain" noch einmal anzusehen. Nett, und vor allem Teil der Serie "Eine schrecklich nette Familie" wodurch er wohl auch einiges an Bekanntheit gewonnen hat.
Weiter ging es Richtung Norden am Ufer des Lake Michigan entlang. Vorbei am Hafen, der mir einige Stunden später noch ein paar Drinks bescheren sollte ging es zur Tourihölle Navy Pier. Einmal rundum gelaufen und gut war. Bis auf den schönen Blick auf die Stadt und den See hat der Navy Pier leider nicht allzuviel zu bieten, es seidenn man will unglaublich viel Geld für mehr oder weniger schlechte Bootstouren ausgeben.

Als nächstes, stand der Strand der kleiner als der wohl bekanntere Oak Street Beach ist und südlich davon liegt, auf dem Programm. Leider fällt mir der Name gerade nicht ein. Jetzt war erstmal chillen angesagt. Füße ins Wasser und die Sonne genießen.

Der Rest des Tages war eigentlich recht unspektakulär. Ich kämpfte mich auf der Michigan Avenue, auch bekannt unter dem Namen "The Magnificant Mile", entlang und fand diese Strasse bis auf die kleinen Springbrunnen überall gar nicht soooo Magnificant oder anders als irgendeine andere Einkaufsstrasse.

Ein Paar Fofos geschossen und weiter ging es Richtung Süden, rein in den Apple-Store, um mein iPhone aufzuladen und Unterschlupf vom nun auch in Chicago angekommenen Regen zu suchen. Nach einiger Zeit hat sich der Regen wieder gelegt und ich wanderte weiter. Irgendwann bog ich dann wieder Richtung Lake Michigan ab um noch ein paar schöne Bilder der beleuchteten Stadt zu schießen. Dabei lief ich durch einen Tunnel in dem ein paar Musikstudenten dem Dadaismus nachgingen. Ein Video davon gibt es wenn ich zurück in der Heimat bin.
Wenige Minuten später war ich wieder am Hafen, an dem ungewöhnlich viele Boote lagen. Grund war irgendein am nächsten Tag stattfindendes Rennen. Ich lief also am Hafen entlang und wurde auf zwei Boote zu ein paar Drinks eingeladen.

Da ich für diese Nacht keine Übernachtungsmöglichkeit gefunden habe, und auch auf den Booten kein Platz war entschied ich mich in das nahegelegenen Hostel zu gehen, indem ich schon am Nachmittag ein Bett reserviert habe. Als es wieder langsam angefangen hat zu regnen machte ich mich auf zum ca. 1,5 Kilometer entfernten Hostel. Der Regen meinte es jedoch nicht gut mit mir und es fing nach ca. 500 Metern an in Ströhmen zu regnen. In der Hoffnung das es bald wieder aufhören würde, suchte ich in einer nahegelegenen Bushaltestelle Unterschlupf. Zu dem Zeitpunkt war ich schon komplett durchnässt und da der starke Regen nich nachlassen wollte nahm ih Schuhe und Füsse in die Hand und rannte bis zum Hostel, schließlich wollte ich meinen Rucksack keinen Härtetest unterziehen. Im Gegensatz zu mir blieb mein Hab und Gut im Rucksack trocken.

Eingecheckt und Bett gefunden warf ich mich in eine trockenere Schale und bewegte mich in Richtung Lounge.
Dort traf ich Maudia Melendez aus North Carolina. Sie war wegen einer Einwanderungskonferenz, als eine von zwei "Gesandten" nach Chicago angereist und war politisch sehr engagiert. Wir diskutierten über die Gründe, welche hinter der Einwanderungsproblematik stehen könnten und über die generellen, sagen wir Verhaltensregeln, als Ausländer in Ausland. Gegen 2 Uhr morgens beendeten wir dann die aufschlussreiche Unterhaltung und ich kroch kaputt und müde in mein Bett.

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USA Tag 7-9, zurück in der alten Heimat

North Prairie, Wisconsin. Ein Dorf mit ca. 2.000 Einwohnern, ca. 30 Autominuten westlich vom Lake Michigan. Hier habe ich 2001/2002 ein Jahr gelebt, gewohnt und bin in die Mukwonago Highschool gegangen.

Nach gut sechs Jahren (2004 war ich schon einmal zu Besuch) wurde es also mal wieder Zeit meine "Familie" und meine Freunde wiederzusehen. Nach einer guten Portion Schlaf, wachte ich in meinem alten bekannten Bett auf und drei Tage Alltag konnten beginnen. Etwas Schönes, nach sechs doch sehr ereignisreichen Tagen.

Ich verbrachte meine Zeit damit Familienmitglieder, ob alt oder jung, zu besuchen. Glücklicherweise war ein Großteil dieser auch im Lande. Ich besuchte alte Schulfreunde, beäugte deren Wohnungen/Häuser, Autos, Kinder, Frauen/Männer.

Erstaunlich und auch erfreulich, wie wenig sich die verschieden Personen verändert haben. Klar sind die meisten reifer geworden, sind aber eigentlich alle die Alten geblieben.
Überraschend aber auch, was sich alles getan hat: Verheiratet, geschieden, Kinder, Eigentumswohnung, Beruf, Army/Navy, Piece Corps, Gefängnis (wo man ja in der USA schnell mal landet)... Eigentlich alles dabei was man sich so vorstellen kann.

Leider begann das bisher wirklich gute Wetter, sich drastisch zu verschlechtern. Regengüsse über mehrere Stunden hinweg, Stürme, Gewitter, Tornados (und die dazugehörigen Telefonanrufe der zuständigen Behörden die im 10-Minutentackt vor allen möglichen Dingen warnten), Unfälle und überschwemmte Strassen. Ja, es war ein Abenteuer wert, aber so sehr lustig war es nun auch wieder nicht. Vor allem machte es mir einen recht dicken Strich durch meine Planung.

Wie jetzt also weiter. Mein Hitchhiken von New York nach Chicago konnte man wohl als optimal, glücklich und selten bezeichnen. Nun bis nach Los Angeles zu trempen würde mich voraussichtlich 6-8 Tage kosten. Auch die Wettersituation war ungewiss. Im Dauerregen Trempen, oder vom Blitz getroffen zu werden, macht auch irgendwie keinen Spass. Ein Halt in Denver/Fort Collins wäre denkbar gewesen, aber unsinnig, da mein Onkel sowie meine Cousins die ich besuchen wollte, keine Zeit gehabt hätten. Und Zeit, sowie Ausrüstung zum wandern in den Rockys war nicht eingeplant, weder vorhanden.
Obwohl es sicher ein Abenteuer gewesen wäre, den ursprünglichen Plan nachzugehen, so hätte ich doch mehr Zeit benötigt und verloren als eingeplant. Würde ich fliegen hätte ich ca. eine Woche mehr Zeit für die Westküste.

Ich entschied mich also dafür, nach Los Angeles zu fliegen und vorher noch einen kleinen Abstecher nach Chicago zu machen. Ich suchte also nach Flügen und buchte bei der Gelegenheit zuerst meinen nun nötigen Inlandsflug von San Francisco zurück nach New York, um dann von da aus wieder in die Heimat zu fliegen. Direktflug, 210 Dollar, check.
Nun war ich auf der Suche nach einem Flug nach Los Angeles. Es hätte sich ja angeboten von Chicago aus zu fliegen. Jedoch war dort kein Flug für unter 300 Dollar zu bekommen. Milwaukee war eine weitere Option und sieh mal einer an, für 137 Dollar, über Chicago und Las Vegas nah Los Angeles. Gebucht.
Ich fragte mich, ob es möglich wäre anstatt in Milwaukee, in Chicago einzusteigen, so hätte ich noch einen halben Tag mehr in Chicago genießen können. Aber das wäre ja zu einfach. Es ging natürlich nicht. Das bedeutete: Mit dem Zug von Chicago nach Milwaukee, um dann wieder mit dem Flieger von Milwaukee nach Chicago zu fliegen.
Noch ein Ticket für den Greyhoundbus von Milwaukee nach Chicago für den 10. Tag meiner Reise gebucht, und meine Zeit in der alten Heimat neigte sich dem Ende zu.

Next up: Chicago

Bye

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USA - Hitchhiken von New York nach Chicago in zwei Tagen. Tag 2

Sorry für die Stille hier, aber die letzten Tage hier waren einfach nur vollgepackt. Aber machen wir weiter mit meinem Hitchhiking- Abenteuer.

Nach ca. 3 Stunden Schlaf unter freiem Himmel bewegte ich mich gegen 5 Uhr morgens zu den sanitären Anlagen, dass übliche Programm abspulen.

Nun hieß es Daumen hoch, bzw. erst einmal mein Glück bei den Truckern versuchen. Nach über zwei Stunden, gab ich auf, ging zu den beiden Polizisten die im Restaurant ihren Kaffee schlürften und fragte, ob ich mich auf die On Ramp (Autobahnauffahrt) stellen könnte. Nachdem beide damit kein Problem hatten, marschierte ich dorthin und hielt mein Schild "Need Company? WEST" hoch.

Nach ca. 20 Minuten hielt ein freundlicher Mann an. Er nahm mich zwar nur eine Ausfahrt weiter mit, da er dorthin auf dem Weg zur Arbeit war. Es war keine große Distance, aber ich sage immer, jeder Kilometer hilft.

An der nächsten On Ramp stellte ich mich also wieder auf. Leider wurde diese Strasse zum Großteil von Einheimischen befahren die Alle nicht in meine Richtung fuhren. Langsam fing es an zu regnen und die ersten Autos fingen an zu bremsen und etwas genauer zu gucken, aber niemand hielt an. Ich war müde, mir war Kalt und ich fühlte mich dreckig. Ich überlegte evtl. auf öffentliche umzuschwenken, um so bis nach Chicago zu kommen. Als dann jedoch ein freundlicher Handwerker anhielt und mich Richtung Akron mitnahm verflog diese Idee. Eigentlich wollte er bei Akron nach Süden fahren, war aber so nett mich ein Stück nach Norden, bis zur nächsten größeren Ausfahrt zu bringen. Der Typ war übrigens sehr lustig drauf. Um sich arbeitsmäßig abzusichern, will er nun neben seinem Handwerksgeschäft eine Firma gründen, welche Online-Games produziert und vertreibt. Irgendwie sowas in der Art, leider war die Zeit zu knapp um noch mehr herauszufinden.

Apropos Zeit. Es war ca. 11 Uhr Vormittag, ich war seit 6 Stunden auf den Beinen und bin nur ca. 100 km vorangekommen. Im Vergleich zum vorherigen Tag war das eine schlechte Bilanz. Aber das sollte sich ändern.

Ich stellte mich also wieder an eine On Ramp, diesmal mit einem Schild mit der Aufschrift "North West" da ich ca. 40 Kilometer südlich von Cleveland war. Ich stand für ca. 30 Minuten in der prallen Sonne und hatte ein schlechtes Gefühl. Wenige Autos fuhren auf sie Interstate, da diese mit Baustellen übersäht war. Generell herrschte auch hier ziemlich viel lokaler Verkehr und die Interstate war wenig befahren. Ich überlegte erneut auf die öffentlichen umzusteigen, was ich dann in Angriff nahm. Ich lief also zur nächstgelegenen Bushaltestelle wartete auf den Bus und fragte den Fahrer wann und wo der nächste Bus nach Cleveland fährt um dort dann in einen Greyhound-Bus umzusteigen. Es stellte sich schnell heraus, dass der nächste Bus ca. 3 Stunden auf sich warten lässt. Ich entschied mich also schnell wieder aus dem Bus auszusteigen und anstatt 3 Stunden in der Stadt zu warten, die Zeit zu nutzen, um vielleicht doch jemanden zum anhalten zu bewegen.
Ich lief also zurück zur On Ramp, hielt wieder mein Schild hoch und keine 5 Minuten später war die Welt wieder in Ordnung, da etwas eigentlich unglaubliches passierte.

Ein Rot-Orangener Jeep hielt also an. Ich schnappte meinen Rucksack, lief hin und traute meinen Augen kaum. Eine Frau, ca. Ende 30 mit einem, wie sich später herausstellte, fünfjährigen Kind wollte mich also mitnehmen. Warum das so unglaublich ist? Weil Frauen, männliche Hitchhiker NIE mitnehmen und erst recht nicht, wenn dazu noch ein Kind auf der Rücksitzbank sitzt. Aber das sollte noch nicht das Ende der Storry sein. Wir fuhren also nach Norden, Richtung Cleveland. Nachdem ich ihr (Ihr Name ist Sarah) erzählte was ich vorhabe meinte Sarah, sie würde mich etwas Westlich von Cleveland, an einem großen Rastplatz absetzten. Fein für mich. Wir redeten ein wenig und fanden uns glaube ich beide recht sympatisch, bis Sarah mich fragte ob ich denn eine Stunde warten könne, bevor wir weiter fahren. Klar, für mich kein Problem. Sarah meinte also das sie eine Freundin in Toledo (ca. zwei Stunden westlich von Cleveland) anrufen würde, um sie zu fragen ob wir bei ihr zum Abendessen kommen könnten. Vorher hätte ich jedoch noch die Wahl zwischen einer Dusche oder Einkaufen. Ich entschied mich für das Einkaufen, da ich Sarah nicht noch mehr Umstände machen wollte. Wir gingen also einkaufen, fuhren zu ihrem Haus, Einkäufe ausladen, dann holten wir ihren 15-jährigen Sohn Alex von der Schule ab, sie zeigte mir noch ihren Gemüsegarten und ihren Teich und fünf Minuten später waren wir; Sarah, ihr fünfjähriger Sohn Ian und ich; auf dem Weg nach Toledo. Ihre Feundin Cam in Toledo dachte es währe ein Witz, als sie ihr schrieb, dass sie mit Ian und einem deutschen Hitchhiker auf dem Weg nach Toledo wäre und wir sie in zwei Stunden am Einkaufsmarkt treffen würden.
Als wir Cam dann dort trafen glaubte sie ihren Augen kaum, war aber sehr erfreut und aufgeschlossen.
Wir gingen also Lebensmittel für das Abendessen einkaufen und eine halbe Stunde später lagen ein paar leckere Steaks auf dem Grill. Nebenbei stellte sich heraus, dass beide Damen leidenschaftlich gern, irgendeine verrückte Variation von Romme spielten, was wir dann auch gemacht haben.
Als das Essen dann also fertig war und wir gemeinsam mit Ian und Cams beiden Kindern am Tisch saßen, meinte Sarah: Weißt du, von hier sind es nur noch ca. vier Stunden bis nach Chicago, nach dem Essen brechen wir auf und ich fahre dich dorthin.
Ich so: Äh ok, bist du dir sicher?
Sarah: Ja, ich fahre gern Auto, Ian kommt damit auch klar, du bist eine angenehme Person, ich muss morgen nicht arbeiten und ich hätte Schuldgefühle, wenn ich dich jetzt irgendwo absetzten würde.
Kurz vor Neun waren wir also wieder auf der Strasse auf dem Weg nach Chicago.

Auf dem Highway wurden wir von einem Polizisten wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten (na Vati, kommen da Erinnerungen hoch ;-) ?), da Sarah jedoch als Telefonistin bei der Polizei arbeitete (Sie hätte ich am Telefon gehabt, wenn ich im Cleveland- Umland 911 gewählt hätte) gab es nur eine Verwarnung.

Gegen 12 Uhr kamen wir dann in Chicago Ohare Oasis an, wo mich mein ehemaliger Host-Dad Joe abholte. Jetzt waren es nur noch ca. 90 Minuten bis North Prairie wo schon ein Bett auf mich wartete. Sarah drehte auf der Stelle um und fuhr den ganzen Weg bis nach Cleveland zurück. Am nächsten Tag schrieb sie mir, dass sie morgens gegen 7:30 zu Hause angekommen ist. Nach 6 Stunden Autofahrt hat man sich viel erzählt, ich denke wir werden in Kontakt bleiben. Sie hat mir mehr als nur einen Gefallen getan und zumindest das bin ich ihr schuldig: DANKE
Ich denke zu Sarah werden ich nach meinem Trip noch ein-zwei Worte verlieren.

In Sarahs Auto habe ich durchgehalten, in Joes Auto jedoch, nickte ich mitten in unseren Unterhaltungen immer wieder ein. Schließlich war ich seit ca. 20 Stunden wach und der Schlaf der letzten Nacht war auch nicht sehr erholsam.

Ich fiel also ins Bett und schlief sofort ein.

Übrigens, Peter zahlt für sein Appartment in Manhatten 1.600 Dollar, was ca. 1.300 Euro entspricht. Christian, du warst also nahe dran.

Bye.

(Sorry für evtl. Rechtschreibfehler, aber so einen Text im Bus auf dem iPhone zu schreiben, ist manchmal schwieriger als man denkt.)

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USA - Hitchhiken von New York nach Chicago in zwei Tagen.

Ich bin noch ziemlich müde von den letzten zwei Tagen, aber was ich in der Zeit erlebt habe, lässt alle Müdigkeit verfliegen.

Es ging also Sonntagmorgen los. Um 9 fuhr der Bus von New York nach Allentown, Pennsylvania. Ich habe den Bus für meine erste Strecke gewählt, weil New York und New Jersey nicht gerade Hitchhiker-Freundlich sind und in der Gegend so viel Verkehr ist, dass man A) nie weiß, wer nun in welche Richtung fährt und B) die Wahrscheinlichkeit, dass jemand anhält ziemlich gering ist, da Alle denken "Hier kommen so viele vorbei, da wird schon einer anhalten". Der Bus hat mich übrigens ca. 20 Dollar gekostet.

Noch vor dem Einsteigen in den Bus habe ich ein befreundetes Pärchen kennengelernt.Beide waren die Nacht in New York unterwegs und haben offensichtlich gut Party gemacht. Im Gespräch stellte sich heraus, das der Kerl von Allentown noch weiter nach Harrisburg, Pennsylvania fahren würde, was so ziemlich genau auf meiner Strecke lag. Er fuhr mich noch ein wenig weiter westlich von Harrisburg um mich dort an einer (kleinen) Raststätte auszusetzen. Von hieran ging das Abenteuer dann also eigentlich erst richtig los.

Ich machte mich also auf den Weg, um Trucker auf dem Truckerparkplatz und am Ausgang des Raststättengebäudes die Autofahrer zu fragen, in welche Richtung sie fahren und ob sie mich denn ein paar Meilen mitnehmen könnten. Da kaum Trucker auf dem Gelände waren konzentrierte ich mich auf die Autofahrer, die allein unterwegs waren. Ich hatte recht wenig Erfolg, bis ein Mann, mit dem ich schon vorher kurz Augenkontakt hatte, beim Losfahren anhielt und fragte, wo ich hin will. Da er nach Pittsburgh, Pennsylvania wollte, was genau in meiner Richtung lag, stieg ich ein und wir fuhren los.

Der Kerl war irgendwie interessant, da er von Anfang an nicht so richtig sagen wollte, was er beruflich macht. Nach einigen Minuten Small Talk stellt sich dann heraus, das er handgemachtes Sexspielzeug aus Seilen und Stricken produziert und diese an Privatpersonen, sowie auch an Dominas & Co vertreibt. Er kam auch gerade von einer Messe in Bosten auf der er seine Produkte ausgestellt hat. Ich fragte ihn, wie er dazu gekommen sei und er meinte, dass er früher bei den Pfadfindern war und schon immer gut knoten konnte. Ein Freund von ihm sprach ihn einmal darauf an und fragte, ob er ihm etwas bauen könnte (ich kann mich nicht mehr genau dran erinnern, was es war, aber es war irgendein historisches Utensil englischer Schiffsleute, welches heute für andere Zwecke missbraucht wird). Er tüftelte also und bei der Übergabe fragte er wohl seinen Freund, was er damit machen möchte und seine Antwort war so was wie "Das muss ich mit meiner Frau erst einmal austesten!". Sein Freund erzählte wohl Gleichgesinnten, es trat ein wohl nicht unerheblicher Mundpropaganda-Effekt auf und nun ist er selbständig und das Geschäft scheint prächtig zu flourieren.

Wir fuhren ca. drei Stunden nach Westen. Kurz vor Pittsburgh setzte er mich an einer etwas größeren Raststätte ab. Hier holte ich mir einen kleinen Snack, präparierte mein Schild, was eher aus einer in ein kleines Magazin geklebten Chipstüte mit den Buchstaben W E S T drauf bestand, und stellte mich in die Nähe der Autobahnauffahrt. Nach ca. 20 Minuten hörte ich ein "Hey" aus der Ferne und sah eine Gruppe Biker, die mir zuwinkten. Ich lief los und meine nächsten Meilen nach Hermitage, Pennsylvania waren gesichert.

Eine Truppe Biker (nur Zwei waren auf dem Motorrad unterwegs und die Anderen, da mit Kindern unterwegs, mit dem Auto) nahm mich also in einem Van mit nach Nord-Westen. Sie wollten nach New Castle, Pennsylvania, eine Stadt, die wohl die Feuerwerkskörper-Hauptstadt in der USA ist. So führen wir also in Kolonne, ein Auto vorn, dann die beiden Biker (USA typisch natürlich ohne Helm) und ein Auto hinten auf dem Highway. Die Truppe beschäftigte sich neben Motorrädern auch mit Stock Car Racing und Demolition Derby. Man könnte sie also als Petrol-Heads der etwas anderen Art bezeichnen. Fast am Ziel angekommen, gab es in unmittelbarer Nähe leider keine geeignete Stelle für mich zum aussteigen. Einer der Biker meinte dann aber das er mich noch bis nach Hermitage bringt, was zwar noch ca. 20 Minuten Fahrzeit waren, er aber gern machen würde, da es mittlerweile auch schon dunkel wurde. Dort wartete eine riesiger Truckstopp auf mich.

Ich stand noch ca. 30 Minuten am Straßenrand, jedoch ohne Erfolg. Es war mittlerweile auch schon dunkel und es fing an zu regnen. Also rein in die Truckstoppbar. Ich bestellte mir ein Bier, welches prompt von einem der Trucker bezahlt wurde, die ich vorher am Truckstopp angesprochen hatte. Dieses Szenario zog sich dann bis ca. 1:30 hin. Ich bezahlte keinen Cent für Bier und selbst ein Essen wurde mir von einem Trucker ausgegeben. Ich hörte mir Storys aus dem Leben der Trucker an und wurde trotz spannender Geschichten immer müder. Schließlich war ich seit knapp 22 Stunden auf den Beinen. In der Raststätte wurde ich bezüglich eines geeigneten Schlafplatzes nicht fündig. Das Motel war auch schon geschlossen, jedoch war es draußen angenehm warm. Der Regen war abgezogen und so suchte ich nach einem geeigneten Freiluftschlafplatz. Fündig bin ich hinter dem Motel geworden. Zwischen der Motel-Außenwand und einem Cargo-Container befand sich ein frisch gemähtes Stück recht trockene Wiese. Zwei Europaletten, welche am Container lehnten, stellte ich also im 45 Gradwinkel an die Motelwand, breitete meinen Schlafsack unter den Paletten aus, kroch in meinen Schlafsack und stellte meinen Wecker auf 5 Uhr. Bein einschlafen fragte ich mich, was ich hier denn eigentlich mache. Ich fragte mich, ob man diesen Moment aus meinem Leben schneiden könnte und in das eines Obdachlosen einsetzen könnte. Ich war der Meinung es würde wahrscheinlich niemandem auffallen.

Fortsetzung folgt.

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Tag 5 - kurzes Fazit des gestrigen Tages

Nice! So kurz könnte man das Fazit halten, aber für euch hole ich gern aus.

Nach einer ordentlichen Portion Schlaf sind Peter und ich erstmal auf der Suche nach einem leckeren gemacht. Schnell hat sich ein kleiner gemütlicher Eckladen gefunden. Es gab (wie es sich wohl mindestens ein Mal während eines Aufenthaltes in der USA gehört) Pancakes mit Ahornsirup. Dazu gab es in meinem Fall frisches Obst.

Gestärkt für den Tag machte ich mich auf Richtung Union Square Park. Ich hatte für den Tag nichts spezielles geplant, sodass ich je nach Laune entschieden habe wie es weitergeht.

Am Union Square Park angekommen überraschte mich ein Strassenfest sowie ein großer Markt. Weiter ging es zum Madison Square, um noch einmal das "Flat Iron" Gebäude zu Gesicht zu bekommen.

Weiter Richtung Westen, kämpfte ich mich bis zum Hudson River und lief dort dann nach Norden. Am Hudson River hat man einen echt schönen Blick rüber nach New Jersey. Der Park ab Höhe 45th Street ist wunderschön und recht neu. Im Vergleich zum Central Park ist es hier wirklich ruhig, es sind kaum Leute da und es herrscht eine angenehme Atmosphäre. Früher war dies das Gebiet in dem Güter verschiedenster Art von Zügen auf Schiffe, oder umgekehrt, geladen wurden. Von dieser Zeit sind noch alte, mittlerweile jedoch verkommene Anlegestellen aufzufinden.

Nach einem kleinen Mittagsschlaf im Halbschatten, kämpfte ich mich zurück in den Central Park. Quasi zur nächsten Chill-Location. Hier finden im Sommer immer kostenfreie Konzerte statt. Leider war dieses als ich angekommen bin schon im vollen Gange. Aber selbst wenn ich pünktlich dagewesen wäre, hätte dies nichts gebracht, da das Atrium wohl schon lange überfüllt war und somit abgeriegelt wurde.
Alles halb so wild. Ich stand oder saß, je nachdem mit wem ich mich unterhielt, auf dem Platz davor und genoss dort die Musik.

Gegen 8 ging es zurück in Peter's Appartment. Dieses hatte so nebenbei erwähnt ca. 25 Quadratmeter. Also ein Zimmer mit Küche und einem kleinen Bad. Ich lass euch jetzt mal schätzen was er für eine monatliche Miete zahlt.
Info: Die Wohnung mit einer ca. 3,50 Meter hohen Decke ist am Rande der East Village, gegenüber von Sozialwohnungen, sogenannten "Projekten", die nächste Subway ist ca. 15 Minuten Fußweg weit weg.
Aber zurück zur Abendplanung. Hunger hatten wir beide, also haben wir uns entschlossen zum Mexikaner zu gegen und lecker zu essen. Das Essen war wirklich köstlich, die Magharitas nachher auch. Foodspotting hat mir das Restaurant empfohlen und es hat sich wie ihr vielleicht rauslesen könnt gelohnt.

Jetzt sitze ich im Mc Donalds un muss mich in Richtung Bus bewegen. Ich würde gern noch mehr schreibe, aber ca. Zwei Meter hinter mir labert ein Mann um die 50 laut und ununterbrochen Müll vor sich her, ohne Punkt und Komma, ohne tieferen Sinn, mal zu sich selbst, mal zu allen, mal in sein Telefon. Crazy Guy.

Bye

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Guten Morgen: Tag 4 - New York Flashback

Gestern standen noch ein paar Sehenswürdigkeiten auf meinem Plan. nevor ich mich jedoch Richtung Time Square bewegte, gab es noch einen "Americana" im Zweiten der drei 9th Street Espressos.

Danach fing es in die Sauna. Die New Yorker Subway ist im Gegensatz zu allen anderen Locations nämlich nicht klimatisiert. Das führt zu stickiger, gefühlte 60 Grad heißer Luft. Extrem unangenehm, führt aber auch dazu das man längere, aber noch erträgliche Strecken per Fuß absolviert.

Nach einmal umsteigen bin ich dann am Time Square angekommen. Zusammenfassend lässt sich diese Ort als Prestigeobjekt der Werbebranche bezeichnen: Jeder muss sein Logo irgendwo mit möglichst vielen Effekten ,BlingBling und Augenkrebs präsentieren. Einige stechen wirklich heraus und begeistern. (Ich zeig euch die Fotos wie schon gesagt asap)

Am Time Square habe ich noch den LEGO und M&M Store besucht, komme jedoch einem Kauf wiederstehen.

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Kurz was zum Mittag gegessen und dann weiter Richtung Rockefeller Center und St. Patrick's Church, ein paar Bilder gemacht und weiter ging es auf der 5th Avenue nach Norden.

Läuft man also auf der 5th Avenue, sieht man früher oder später auf der linken Seite den Cental Park und auf der rechten Seite erscheint dieser Glaswürfel mit hunderten von, sagen wir mal fanatischen Leuten, die wie Ameisen rein und raus laufen. Ich gesellte mich dann mal zu diesem Völkchen um mein iPhone aufzuladen und ein wenig am neuen iPhone und iPad rumzuspielen.

Zur Entspannung ging es anschließend in den Central Park etwas entspannen und (wirklich) frische Luft schnappen.
Ich war erstaunt wie profiliert dieser Park ist, riesige Steine, Seen, Hügel... Da lässt es sich durchaus aushalten.

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Als ich auf die Uhr schaute war es kurz nach 4 und ich erinnerte mich daran, dass das Museum der Modernen Künste (MoMA) Freitags von 17 bis 20 Uhr (muss noch mal genau nachschauen) kostenfrei zu betreten ist.
Also machte ich mich auf den Weg in die 43th Street, begegnete auf dem Weg dahin Cindy Crawford beim Fotoshootingund befand mich auf einmal mitten in einem Filmdreh in der 45th wieder, bevor ich das MoMA betrat.
Ich wollte mir mehr Zeit dafür nehmen, aber (weil eben kostenfrei) das Museum war so voll und überladen, sodass ich halb durhgerannt bin, aber dazu schreibe ich später noch etwas mehr.

Anschließend ging ich zurück zu Peter's Appartment. Wir machten uns auf zum A7 Restaurant wo wir uns ein paar leckere Burger bestellten, un paar Bier tranken und so den Abend haben ausklingen lassen.

Soeben bin ich zurück von Frühstück und mache mich nur auf, um ein
wenig durch die Stadt zu laufen und ein paar Eindrücke zu sammeln.

Morgen früh um 8 geht es mit dem Bus ein Stück Richtung Westen um New York State und New Jersey zu durchqueren (hier ist Hitchhiken so gut wie verboten) um dann anschließend per Angalter nach Chicago zu kommen.

Ich bin dann mal unterwegs, ihr hört von mir!

Posted from New York, NY

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Guten Morgen: Tag 3 - New York Flashback

Meine Füsse tun weh, ich glaube dieses eine Paar Schuhe ist für längere "Spatziergänge" nicht geeignet.

Ich habe mir gestern die volle Tourikeule #1 gegeben was anstrengend aber bis auf wenige Ausnahmen jedoch nicht besonders spannend war.

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Auf jeden Fall hat der Tag mit einem leckeren Kaffee im 9th Street Espresso begonnen (danke Igor für den Tip) der mit anschließend genügend Kraft gegeben hat mich zur Station #1 des Tages aufzumachen. Ich lief also an der Ostseite von Manhattan richtung Brooklyn Bridge, sah ein paar Leute Baseball spielen und bemerkte wie warm es mal wieder war.
Kurz bevor ich die Brooklyn Bridge betrat, traf ich zwei Mädchen aus Deutschland die sich in 5 Wochen einmal durch die Ostküste kämpfen. Anschließend ging es dann über die Brooklyn Bridge nach, richig, Brooklyn.

Die Brooklyn Bridge an sich ist für meine Begriffe nichts besonderes. Man kann ein paar schöne Fotos von da aus machen, aber an sonsten scheint sie mir ziemlich überbewertet. Die Manhattan Bridge sieht von der Brooklyn Bridge aus schick aus, und als ich mich so umsah entdeckte ich einen kleinen Park direkt zwischen der Manhattan und Brooklyn Bridge. Mein nächstes Ziel war also klar. In Brooklyn angekommen habe ich mir ein wenig Obst geholt und mich dann zum "Lunch" in den Park gesetzt, um den Ausblick nach Manhattan zu genießen.

Foto_2

Zurück in Manhattan ging es dann Richtung Wall Street. Vorher noch kurz in die Trinity Church, dann in die Wall Street und zum Federal Hall National Memorial. Alles irgendwie recht unspektakulär, besonders Wall Steet habe ich mir anders vorgestellt.
Ich setzte mich neben George Washington auf die Treppe vom National Memorial und genoss ein wenig die Sonne.

Als nächstes stand "Lady Liberty", die Freiheitsstatue auf dem Programm. Also ab zum Hafen, rein in die Staten Island Fähre, vorbei an Lady Liberty, aussteigen in Staten Island, einen kleine Kreis drehen und wieder rein in die Fähre, erneut vorbei an Lady Liberty und zurück nach Manhattan. Erledigt.
Das schönste an der kleinen Fahrt über das Wasser war der wirklich schöne (wenn auch nicht ganz klare) Blick auf Jersey City zur Linken, Manhattan in der Mitte und Brooklyn zur Rechten sowie dieser total hyperaktive Haufen von Aupair-Lebewesen.

Zurück auf Manhattan setzte ich mich erst einmal in den Battery Park um etwas zu entspannen. Was mich anschließend zu dieser riesigen Empire State Building Baustelle brachte. Baustelle halt, viele Kräne, Bagger, Zäune, Dreck und ein spannend erscheinendes Konzept. Mal sehen wann das fertig wird.

Langsam bekam ich wieder Hunger. Also auf nach Chinatown, quer durch "Little Italy" was früher oder später sicher in "Tiny Italy" umbenannt wird, da es immer kleiner wird. In Chinatown habe ich mich auf die Suche nach Vanessa's Dumbling House wo es lecker Chinesisches Fast-Food gab.
Der Weg dort hin war jedoch mehr als prägend, wer Chinatown kennt weiß was ich meine. Gestank von Fisch überall und wenn man das Zeug da so liegen sieht vergeht einem doch schon mal der Hunger. Aber Chinatown ist einen Besuch wert.

Foto_3

Anschließend lief ich dann zu Peter's (mein wirklich super netter Host) Büro, um mir aus dem 15. Stock einen kleinen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Next Station: Bett!

Auf dem Weg dahin noch an ein paar Kneipen und der Wohnung von Sheer vorbei.

Ich habe schon viele Bilder gemacht und einige Videos gedreht, und ich weiß ihr wollt sicher einiges davon sehen, aber ich habe A) keinen Laptop dabei um alles entsprechend aufzubereiten und B) ist mir die Zeit zu schade. Ich poste immer mal wieder Bilder auf Twitter oder Facebook, einige erscheinen auch hier, den Großteil werde ich aber nah meiner Reise aufbereiten und hier und da einfügen.

Jetzt: Duschen, Kaffee und dann auf in Richtung Central Park.

Posted from New York, NY

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Guten Morgen: Tag 3 - New York Flashback

Meine Füsse tun weh, ich glaube dieses eine Paar Schuhe ist für längere "Spatziergänge" nicht geeignet. 

Ich habe mir gestern die volle Tourikeule #1 gegeben was anstrengend aber bis auf wenige Ausnahmen jedoch nicht besonders spannend war.

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Auf jeden Fall hat der Tag mit einem leckeren Kaffee im 9th Street Espresso begonnen (danke Igor für den Tip) der mit anschließend genügend Kraft gegeben hat mich zur Station #1 des Tages aufzumachen. Ich lief also an der Ostseite von Manhattan richtung Brooklyn Bridge, sah ein paar Leute Baseball spielen und bemerkte wie warm es mal wieder war. 
Kurz bevor ich die Brooklyn Bridge betrat, traf ich zwei Mädchen aus Deutschland die sich in 5 Wochen einmal durch die Ostküste kämpfen. Anschließend ging es dann über die Brooklyn Bridge nach, richig, Brooklyn. 

Die Brooklyn Bridge an sich ist für meine Begriffe nichts besonderes. Man kann ein paar schöne Fotos von da aus machen, aber an sonsten scheint sie mir ziemlich überbewertet. Die Manhattan Bridge sieht von der Brooklyn Bridge aus schick aus, und als ich mich so umsah entdeckte ich einen kleinen Park direkt zwischen der Manhattan und Brooklyn Bridge. Mein nächstes Ziel war also klar. In Brooklyn angekommen habe ich mir ein wenig Obst geholt und mich dann zum "Lunch" in den Park gesetzt, um den Ausblick nach Manhattan zu genießen.

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Zurück in Manhattan ging es dann Richtung Wall Street. Vorher noch kurz in die Trinity Church, dann in die Wall Street und zum Federal Hall National Memorial. Alles irgendwie recht unspektakulär, besonders Wall Steet habe ich mir anders vorgestellt. 
Ich setzte mich neben George Washington auf die Treppe vom National Memorial und genoss ein wenig die Sonne. 

Als nächstes stand "Lady Liberty", die Freiheitsstatue auf dem Programm. Also ab zum Hafen, rein in die Staten Island Fähre, vorbei an Lady Liberty, aussteigen in Staten Island, einen kleine Kreis drehen und wieder rein in die Fähre, erneut vorbei an Lady Liberty und zurück nach Manhattan. Erledigt. 
Das schönste an der kleinen Fahrt über das Wasser war der wirklich schöne (wenn auch nicht ganz klare) Blick auf Jersey City zur Linken, Manhattan in der Mitte und Brooklyn zur Rechten sowie dieser total hyperaktive Haufen von Aupair-Lebewesen. 

Zurück auf Manhattan setzte ich mich erst einmal in den Battery Park um etwas zu entspannen. Was mich anschließend zu dieser riesigen Empire State Building Baustelle brachte. Baustelle halt, viele Kräne, Bagger, Zäune, Dreck und ein spannend erscheinendes Konzept. Mal sehen wann das fertig wird. 

Langsam bekam ich wieder Hunger. Also auf nach Chinatown, quer durch "Little Italy" was früher oder später sicher in "Tiny Italy" umbenannt wird, da es immer kleiner wird. In Chinatown habe ich mich auf die Suche nach Vanessa's Dumbling House wo es lecker Chinesisches Fast-Food gab. 
Der Weg dort hin war jedoch mehr als prägend, wer Chinatown kennt weiß was ich meine. Gestank von Fisch überall und wenn man das Zeug da so liegen sieht vergeht einem doch schon mal der Hunger. Aber Chinatown ist einen Besuch wert.

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Anschließend lief ich dann zu Peter's (mein wirklich super netter Host) Büro, um mir aus dem 15. Stock einen kleinen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Next Station: Bett! 

Auf dem Weg dahin noch an ein paar Kneipen und der Wohnung von Sheer vorbei. 

Ich habe schon viele Bilder gemacht und einige Videos gedreht, und ich weiß ihr wollt sicher einiges davon sehen, aber ich habe A) keinen Laptop dabei um alles entsprechend aufzubereiten und B) ist mir die Zeit zu schade. Ich poste immer mal wieder Bilder auf Twitter oder Facebook, einige erscheinen auch hier, den Großteil werde ich aber nah meiner Reise aufbereiten und hier und da einfügen. 

Jetzt: Duschen, Kaffee und dann auf in Richtung Central Park.

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